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Posts Tagged ‘Schafe’

Hat jemand Texel-Schafe, die er verkaufen möchte?
Am liebsten würden wir einen Bock und fünf weibliche Schafe, Jahrgang 2013, kaufen.  Wir wollen unsere Schafzucht neu beleben. Wenn jemand dann auch noch Schwarzköpfige Fleischschafe zu verkaufen hätte, wäre das natürlich noch besser! Ist aber nicht zwingend nötig.

Bin gespannt, ob sich jemand meldet.:-)

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Wat is denn nu? Man steckt eben nicht drin! Was war passiert?

Die ganze Woche hatten wir uns darauf gefreut, unseren süßen, neuen Ziegenbock Freddy zu den Schafen zu lassen. Und nun war es gestern endlich soweit! Freddy war ganz aufgeregt und verfolgte gespannt das Öffnen der Stalltür, die die bisher getrennten Welten zwischen ihm und seiner neuen Familie in diesem Moment verband.

Schnuffel hier und schnuffel da, hm hm hm. Zunächst weiteres Grasen aller Beteiligten. Und plötzlich – RUMS! Paula überkommt es irgendwie und rammt mit aller Kraft und Größe den kleinen, schmächtigen Ziegenbock, so dass dieser im hohen Bogen im Gras landet. Große Augen beim Menschen!

Lotte (links) und Paula, die Rabiate

„WAS WAR DAS DENN JETZT? Sag mal – SPINNST DU?“ Pöh, keine Antwort. Grasen. Okay, abwarten. Das wird.

Und dann noch einmal: PONG! Kallabums!

Gott sei Dank keine Verletzten. Aber jetzt nichts wie weg aus der Gefahrenzone. Außerhalb des Zauns darf Freddy nun privilegiert unseren Rasen schmausen, während die Schafe hinter dem Zaun die wilde Wiese weiter abmähen. Wie geht es nun weiter? Jetzt muss Lasse helfen. Vad kan vi gör nu? (Was können wir nun machen?). „Tar det lungt, det är normalt – abwarten und die bekloppte Zeit der Brunft überstehen.“

Ich hoffe sehr, dass es nur die Hormone sind, die vorübergehend verrückt spielen. Denn wenn Paula so weitermacht, muss sie sich nicht wundern, wenn Freddy eines Tages mit geschwungenen, bombastischen Hörnern und einem gehörigen Lebensgewicht den Rachefeldzug beginnt. Heidewitzka!

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Eigentlich wollten wir ja gar keine Ziege. Ich war der Meinung, dass Ziegen zu sehr stinken. Das kam daher, weil ich früher auf dem Weg zur Schule mit dem Fahrrad immer an einem Hof vorbeigefahren bin, der einen Ziegenbock im Vorgarten hatte. Der stank schon von Weitem ganz furchtbar. Für mich stand also fest: Keine Ziege! Das können wir ja auch unseren Feriengästen nicht zumuten!

Naja. Nun liest man viel, googled herum und findet heraus, dass Schafe und Ziegen ganz gut miteinander können. Und dass Ziegen die Pflanzen, welche die Schafe auf der Wiese stehen lassen, auch noch wegfressen. Das klang interessant! Da könnte man ja auf den Mäher ganz verzichten!

Nun folgte eins dem anderen. Lasse aus Skagersvik hatte im Frühjahr 2012 zwei kleine Angora-Ziegenböcke als Nachwuchs bekommen. Einen davon wollte er gerne verkaufen. Achso? Aha?! Interessant – lass mal sehen! Oh Mann, waren die niedlich! Und sie stanken gar nicht! Diese Angora-Locken waren ja der Hammer. Die kleinen Böckchen sahen aus wie Schafe und waren unter der Schafherde zunächst gar nicht als Ziegen auszumachen. Mit ihren kleinen Hörnchen auf dem Kopf sahen sie aus, wie kleine Teufelchen:-).

Genau – Teufelchen! Was hatte uns Charlie letztens erzählt? Ziegen denken sich morgens aus, womit sie Dich am Nachmittag ärgern wollen. „Ziegen sind sehr lustig! Aber macht Euch auf was gefasst!

Nun ist Freddy da, gute sechs Monate alt, mit klugem Blick und fordernden Gesten. Mähähähäh! Immer schön beim Meckern die Zunge rausstrecken. Mähähähähä! Mähähähäh!! Mähähähäh!!! Zunächst wird er sich eine Woche im Stall akklimatisieren, dann wird er die Bekantschaft mit seiner neuen Familie machen.

Ich bin sehr gespannt, was Maja, Rosi, Lotte, Paula, Frida und Elvis machen werden, wenn sie das erste Mal mit Freddy zusammentreffen. Freddy selbst kann es gar nicht abwarten. Er lauert schon ständig hinter den Stalltür, wenn er merkt, dass sich die Schafe in der Nähe aufhalten. Für mich steht jetzt schon fest: Freddy gehört zu den ganz, ganz süßen Ziegen und ist überhaupt kein Stinker!

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Erste Annäherung

Unsere Schafe, die sind vielleicht süß! (Kann man das so sagen bei den Wollmäusen?). Insgesamt sind es sechs, also auch sechs eigene Charaktäre. Unbedingt. Frida, die Dunkle, ist total egoistisch. Wenn Markus mit dem Eimer kommt, haben alle schon gelernt: Jetzt gibt es Leckerli! Frida ist immer die erste. Und wenn nicht, schubst sie einfach die anderen solange beiseite, bis sie freie Bahn auf die Äpfel oder Vogelbeeren hat. Paula, unsere zweite Mami, ist auch immer vorn mit dabei, aber nicht ganz so rabiat. Unsere drei Kleinen trauen sich nicht wirklich ran. Sie kennen die Schubser der beiden Damen und verzichten freiwillig. Elvis, der einzige Kerl, ist gar nicht so interessiert an den Leckerlis. Oder hat auch Respekt vor den Dränglern. Er nutzt die Gelegenheit der menschlichen Anwesenheit, sich exzessiv kraulen zu lassen. Stundenrund! Kaum hört man auf und wendet sich ab, fummelt er am Hosenbein oder T-Shirt, bis man wieder anfängt, ihn zu kraulen. Der Schwanz geht in einem irren Tempo hin und her – ah, wie er das genießt!

Frida schiebt Lotte beiseite

Frida schiebt Lotte beiseiteSchafeLotte

Elvis bettelt um Streicheleinheiten
Elvis bettelt um Streicheleinheiten

Paula mag Äpfel
Paula mag Äpfel

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Da sind sie endlich, unsere Helden des Alltags! (In der Hoffnung, dass unsere Wiesen „abgemäht“ werden.) Alle sind total lieb und vertragen sich prima. Geht ein Schaf auf der großen Wiese verloren, geht das Geblöke los. Schafe sind absolute Herdentiere, allein sein geht gar nicht. Bis das verloren geglaubte Gruppenmitglied wieder nah dabei ist, wird „gemähät“, was das Zeug hält. Süße Wollnasen!

Sie sind noch etwas schüchtern:-). Nur der Hahn kräht vorwitzig.

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