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Das erste Ei!

Noch bevor sich ein Hahn zu unseren Hühnern gesellen konnte, hat eine von unseren neun „Damen“ ein Ei gelegt. *Freude!*

Das erste Ei in Håkannäs!

Das erste Ei in Håkannäs!

Welches Fräulein das war, wissen wir nicht. Leider ist nach diesem kleinen 35-Gramm-Ei war auch erst einmal wieder Schluss.

Und nun raten Sie man, welches von diesen zwei Spiegeleiern jenes aus unserem Stall ist :-).

Spiegelei

Aber jetzt haben unsere Damen auch männliche Gesellschaft. Gleich zwei Männer. So hat man einen als Ersatz, falls „es“ mit einem so gar nicht klappen sollte.  Die beiden machen unter sich aus, wer der Boss ist und wer nur in der zweiten Reihe steht.

Hahn

Die ersten zwei Hähne, die wir zu den Frauen gebracht hatten, haben sich die ganze Zeit mit Kopf voran in den Nestern versteckt. „Holt mich hier raus – ich bin hier falsch!“ stand ihnen ins Gesicht geschrieben – wenn man sie denn zu sehen bekam! Die Hühner haben sie so bepickt, dass uns nichts anderes übrig blieb, als die verletzten Jünglinge zu befreien. Anschließend haben wir zwei andere Hähne zu ihnen gesteckt. Und siehe da! Es geht doch! Von Anfang an, war klar, wer hier nun im Stall das sagen hat. *Kräh* Alles klar. Mama Glucke hält nun still und alle sind zufrieden. Wir auch.

Hühner-Damen

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Es wird ernst

Langsam muss ich mich dran gewöhnen: Die Hähne müssen geschlachtet und gerupft werden. Erst sollen sie zwar noch etwas fetter werden, damit es sich lohnt und auch etwas „dran“ ist. Aber dann kommen sie in den Topf, in die Pfanne oder in die Gefriertruhe. Wir sind keine Vegetarier. Und deswegen gehört es dazu, sich mit dem Töten und Verarbeiten der Tiere zu beschäftigen.

Diese Junghahn weiß noch nichts von seinem (Un)Glück.

Meine Aufgabe wird zunächst das Rupfen sein. *jo*. Zunächst: Recherche per Google im Internet. Für so etwas sind die Adressen „gutefrage.net“ und „huehner-info.de“ geeignet. Ergebnis:

Nach der Betäubung, dem Schlachten und Ausbluten wird gerupft.

huehner-info.de:
„Ein Eimer mit heißem Wasser (knapp 95° C) und etwas Spülmittel sollten vorbereitet sein. Darin wird das Huhn kurze Zeit getaucht und etwas bewegt, damit es sich leichter rupfen lässt. Nach dem Rupfen werden die Haare geflammt und das Huhn in warmem Wasser (durchaus mit einem Spritzer Spülmittel) gewaschen und mit klarem Wasser abgespült.“

Einige Zitate von gutefrage.net:

„Wenn das Nervenzucken aufgehört hat, tauche ich den Hahn in ca. 85 Grad heißes Wasser (muß man auch nicht mit dem Thermometer messen, das Wasser darf halt noch nicht kochen). Nach ca. 30 Sekunden bis einer Minute probiert man, ob sich die Schwanzfedern ausrupfen lassen.“

„Oft habe ich dann aus Faulheit einfach die Haut samt Federn abgezogen. Zwar schade drum, aber es ging schneller!“

„Steck den Vogel in richtig kochendes Wasser und laß ihn etwa 10 Minuten drin. Dann fängst Du an zu rupfen. Wenn es nicht geht, das Ganze nochmals wiederholen. Pack das Vieh an den Füßen und rupf Dich nach oben durch. Gut RUPF und guten Appetit!“

„Rupfen: trocken wenn das Tier noch warm ist, egal wo Du anfängst, Federn müssen alle ab. Wenn Hahn oder Henne schon kalt sind, brühen und dann rupfen, wenn Du die Federn von der Temperatur her anfassen kannst. Federn sind entfernt: absengen über Gasflamme oder Lötlampe.“

Also, irgendwie so werde ich das also machen. Erfahrungen sammeln und dann hier aufschreiben. Damit Informationssuchende durch eine weitere Variante noch mehr verwirrt werden!

Ein sehr lesenwerter Erfahrungsbericht, für diejenigen, die noch nicht genug Infos haben und weiterlesen möchten:

http://neulichimgarten.de

Hier ein Ausschnitt:

„So ein Hahn hat ziemlich viele Federn. Macht man sich sonst keine Vorstellung von. Fliegen die Federn aber erst einmal lose umher, sieht man erst einmal wie viele Federn so ein Tier hat (selbst jetzt nach einigen Wochen finde ich immer noch einzelne kleine Federn vor dem Haus). Wir haben nach Moeglichkeit versucht, diese direkt in eine Plastiktuete zu stopfen, aber wie gesagt, alles nass. Der Tisch, die Haende, die Tuete und dann auch noch bei Temperaturen knapp an Null Grad. Was haben wir da an den armen Tieren herumgezupft, bis endlich das Wasser heiss genug war, um die Haehne kurz hineinzuhalten. Dabei war Vorsicht geboten. Zu lange und die Haut des Tieres war schon angekocht. Zu kurz und die Federn liessen sich immer noch nicht aus der Haut ziehen. Trotz aller Vorsicht, wir haben doch an einigen Stellen ein Stueck Haut mit den Federn herausgezogen. Irgendwann, nach scheinbar unendlicher Zeit hatten wir es dann aber doch geschafft. Vor uns lagen drei ziemlich nackte Haehne ohne Kopf die doch irgendwie grotesk aussahen.“

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Unsere Deutschen Lachshühner sind nun drei Monate alt. Zwischendurch waren auch mal zwei „verschwunden“. Aber nur, weil ich nicht glauben konnte, dass sich fünf Hühner in EIN Nestabteil quetschen können.

Hühner

Diese Hühner machen sich lustig über mich.

Nachdem ich nämlich zwei aus einem herausgeholt und gesehen hatte, dass noch eins drin sitzt, war irgendwie klar, dass dort NICHT NOCH ZWEI WEITERE sitzen konnten. Für mich war klar: Das geht nicht! FÜNF in ein Nestabteil – Quatsch!!! Ich bin also panisch zu Markus gelaufen und habe ihm klar gemacht, dass entweder der Fuchs oder ein Dieb da gewesen sein muss. Zwei Hühner fehlten – was für eine Aufregung!

Naja, als Markus dann mit ir zusammen im Stall stand und auch auf seiner Stirn eine tiefe Falte stand, bückte ich mich ein letztes Mal, um das Nestabteil noch einmal zu begutachten. Auweia, da sah ich es. Ich gehe davon aus, dass die doofen Hühner sogar zu sechst Platz gefunden hätten. Die stapeln sich freiwillig wie in einer Sadinienbüchse! Das soll einer verstehen. Da bieten wir Ihnen ein Leben in maximaler Freiheit, eine artgerechte Haltung und was machen diese Vögel? Sie quetschen sich zu fünft in eine Nesthöhle. Ich fasse es nicht!

Im Video tun sie natürlich, als wäre nichts gewesen. Lassen Sie sich nicht täuschen!


Da sind unsere beiden Kaninchen pflegeleichter. Die nehmen uns nicht auf den Arm. Aber wir nehmen sie auf den Arm! Schön kuschelig sind die beiden.

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Der Frühling kommt in großen Schritten und wir sind wie wild am Aufräumen, damit alles gut aussieht, wenn die Sonne scheint:-)

Hier habe ich Aufgaben, von denen ich bisher noch nicht mal geträumt hatte. Und ich genieße es, auch wenn es manchmal zum Umfallen anstrengend ist: gefällte Bäume „sortieren“, Gestrüpp-Haufen schichten, Brennesseln herausreißen und Sauerampfer ausstechen, bevor er sich überall breit macht! Und das olle Laub aus dem letzten Jahr muss aus den Blumenbeeten entfernt werden, sonst kann man dort die hübschen Osterglocken und den Bärlauch (der prima angegangen ist) gar nicht sehen! Und danach giert das Auge jetzt – so lange haben wir darauf verzichten müssen.

Hähnchen

Nach sieben Wochen haben wir die Hühner von den Hähnchen getrennt. Es wurde ja auch viel zu eng, mit allen zusammen in dem Kabuff im Schafstall. Die Hühner sind deswegen nach nebenan in einen niegel-nagel-neuen Hühnerstall umgezogen.

JunghuhnPicobello ist der, mit Hühnerleiter, Sitzstangen, Legenestern, aufgehängtem Futternapf , Sägespänen und Heueinstreu. Wunderschön und gemütlich! Das sieht man doch! Hallo? Hühner können sehr ausdrücklich fragend gucken. Mit schief gelegtem Kopf schauen sie mich an und protestieren scharf, wenn ich sie kurzerhand einfach man an die Sitzstangen hebe. „Was soll das und wozu? Unten sitzen ist doch völlig o.k!“ Flitterflatterflitterflatter – zack, wieder unten.

Hühnerstall

Moppel erfreut uns mit zwei kleinen Kaninchen. Da es nur zwei sind, hat sie genug Milch, um sie großzuziehen. Das merkt man! Was das schon für kleine Möppelchen geworden sind! Nach 14 Tagen haben sie schon eine Weile ihre Augen offen, gehen aber noch nicht so gerne auf Erkundungstour. Wuppwuppwupp – schön ins warme Nest und auf Mama mit der leckeren Zapfstelle warten!

Kaninchenjunge

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Die Kükenbande

Nachwuchs!

Die Katzen kommen die nächsten Wochen nicht mehr in die Küche. Besetzt! Aus diesen „Piepslingen“ werden einmal Mutterglucken und Hähnchen für die Pfanne. Nicht drüber nachdenken. Im Moment sind sie noch etwas fürs Herz:-).

Es handelt sich hier übrigens um die Rasse „Deutsches Lachshuhn“, was nicht heißt, dass sie später nach Fisch schmecken. Nein, sie sollen ökologisch gehalten und gefüttert werden. Hoffen wir mal, dass weder Fuchs, Luchs noch Greifvogel sich trauen, die großen, ausgewachsenen Tiere zu verspeisen.

Der Plan ist, die Tiere frei auf dem Hof zu halten und nur über Nacht im Stall schlafen zu lassen. Weiß jemand von unseren Lesern, ob es ratsam ist, in Värmland den Hühnern ohne Zaunschutz tagsüber ihre Freiheit zu lassen?

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Winter in Håkannäs

Winter in Håkannäs

Spät aber dann doch hat der Winter Einzug gehalten. Was kann man tun, wenn draußen alles zugedeckt ist? Wenn es früh dunkel wird und spät wieder hell? Ski-Langlauf, Spazierengehen, Tierspuren entdecken, auf die Jagd gehen.  Den Ofen anschmeißen, es sich muckelig machen. Fernsehen gucken. Pläne fürs Frühjahr ausbaldowern. Was wollen wir anpflanzen? Welches Beet soll runderneuert werden? Wer könnte das Fenster (mit Sonnenschutz) im Hühnerstall erneuern, damit die Hühner im nächsten Winter nicht frieren und im Sommer gegen die Sonne geschützt sind?

Apropo Hühner: Warum verkaufen dei Schweden nicht die Hühner, die wir gerne hätten? Deutsche Lachshühner sind scheinbar äußerst selten hier. Wir wollten eigentlich nicht mehr als 100 km für die Abholung einplanen, haben aber das Gefühl, dass es fast hoffnungslos ist. Oder wir sind einfach noch nicht genug vernetzt, gesellschaftlich. Oder wir müssen in anderen Entfernungsdimensionen denken! Oder doch die Rasse „Plymouth Rock“ nehmen.

Einer unserer Nachbarn hat es sich zur Aufgabe gemacht, täglich auf seinem knatternden Quad nachzuschauen, ob bei uns alles ist Ordnung ist. Es tut gut zu wissen, dass sich Freunde um einen kümmern. Danke Reine!

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