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Archive for the ‘Lämmer’ Category

Schlag auf Schlag

Nun kommen die kleinen Lämmchen! Mal zu zweit, mal allein, mal als schmächtiges Wesen, mal als wuchtiger Kavenzmann. Mal muss man ein kleines holen, wenn es feststeckt, mal sind sie einfach da, wenn man den Stall betritt. Nur eins haben sie alle gemeinsam: Sie sind so süß! Kaum zwei Tage auf der Welt, springen sie in der Box umher und freuen sich ihres Lebens – das ist einfach zu putzig!

Loretta und die 63

Wisst Ihr wie Lämmchen duften? Ich kann es Euch sagen: Herrlich!

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Minus sechs Grad Celsius und Schnee. Da frieren nicht nur Gräben, Rohre und Seen zu. Auch die Gedanken frieren manchmal ein! Man wird insgesamt etwa langsamer und die Welt dreht sich täglich um die Themen Holz holen, Feuer machen, Warmwasser erzeugen, lecker Essen machen, Brot backen, Tiere füttern, Licht anmachen. Und wenn man so richtig im Tran ist kommt plötzlich eine Überraschung: Das erste Lamm kam dieses Jahr schon am 1. Februar zur Welt!

Vier Wochen früher als letztes Jahr hat unser Finull-Schaf ein kleines Mädchen bekommen. Als ich morgens beim Gassi gehen mit Enya plötzlich ein zaghaftes „Mähähähä!“aus unserem Schafstall hörte, dachte ich erst, ich hätte mich verhört! Aber nach dem zweiten Ruf spurtete ich über den Hof, riss die Stalltür auf und scannte das Stroh ab. Da! Schon trockengeschleckt und auf vier langen Beinen unterwegs, die Nabelschnur noch herabhängend, stand es bei Mama. „Mähmäh!“

Schnell die Ablammbucht fertig gemacht und die beiden dort hineinverfrachtet – jetzt können sie sich aneinander gewöhnen. Alles sieht gut aus. Mama Finull ist liebevoll, hat ein pralles Euter und die Kleine hat es auch schnell gefunden. Alles sieht gut aus. Dieses Lamm hat 2-3 Monate mehr von der Welt als die noch kommenden. Gut gemacht!

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Die Lämmer sind in diesem Jahr schon sehr früh gekommen. Ende Februar kam das erste Pärchen und im März kam der Rest. So früh war es noch nie. 

Diese Vorboten veranlassten uns, alles andere auch schon zum Leben erwecken zu wollen. Scheinbar wollte ja der Frühling bei uns einziehen. Dachten wir. 

Die erste Ladung Bruteier zum Beispiel. Extra aus Deutschland importiert, da in Schweden schwer aufzutreiben: Vorwerk-Bruteier! Vorwerk-Hühner, eine alte Rasse der Zwiehühner, also Hühnern, die sowohl eine erkläckliche Anzahl an Eiern legen, aber auch Fleisch ansetzen. Genau das brauchen wir! Also: Ab mit denen in den Brüter. Nach den ersten sieben Tagen haben wir die Eier zum ersten Mal geschiert.  Hm. So richtig waren wir uns nicht sicher, aber geahnt hatten wir es schon, so im Rückblick… Irgendwie waren die wohl nicht so richtig befruchtet. Das Ergebnis nach drei Wochen wenden, betreuen, lüften, nachschauen, bangen: Nichts! Heiße Luft! Und den Katzen konnte es recht sein. 

Weiter: Aussäen der Gemüsesamen auf der Fensterbank. Wer da zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wir hatten also nichts Besseres zu tun als alles, was wir an Samen besaßen, in den Ring zu werfen! Jetzt, sechs Wochen später, wissen wir nicht wohin mit dem ganzen sprießenden Kram, denn fürs Umtopfen und ins Gewächshaus raustragen ist es noch viel zu kalt! Siehe Foto vom 12. April:

Es ist irgendwie verhext. Ostern ist da, aber Schweden tut so, als wär nichts. 

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Hupfdohlen 

Unsere ersten süßen Lämmchen sind dieses Jahr schon Ende Februar gekommen. So früh waren unsere Schafe noch nie dran. Wenn man so nichts ahnend morgens den Stall betritt, bekommt man plötzlich große Augen, wenn da zwei kleine, vielleicht noch nasse Kinder gerade versuchen, auf die Beine zu kommen. 

Dann ist zunächst Erstversorgung angesagt. Lämmerbucht einrichten, Mama mit Kind oder Kindern dorthin verfrachten und beobachten, wie es allen so geht. Hat Mama überhaupt Milch? Trinken die Kinder? Lässt Mama sie ans Euter? Alles ist nicht immer selbstverständlich. 

Das Wichtigste ist, dass die Kleinen am ersten Tag genügend Biestmilch zu trinken bekommen. Ohne diese Biestmilch (auch Kollastralmilch genannt) haben sie keine Überlebenschance. Die Milch enthält alle Inhaltsstoffe, die sie benötigen, um ihr Immunsystem aufzubauen. Bekommen sie sie nicht, werden sie später von der kleinsten Infektion dahin gerafft. 

Unsere ersten beiden haben die ersten zwei Wochen überstanden. Und drei Weitere haben nun schon das Licht der Welt erblickt. 

Inzwischen hopsen sie durch den Stall wie ein paar Hupfdohlen! 

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